Die Charaktere

Für das ZOOOOOmmxBIES-Rollenspiel hat sich jeder Mitspieler einen Charakter erstellt. Das Spiel startete am Schauplatz des Flughafen Sydney, dadurch war es möglich jede beliebige Nationalität zu spielen. Neben den Grundlegenden Informationen zu einem Charakter erhielt jeder bestimmte Charakterwerte in den fünf Kategorien Kampf, Intelligenz, Agilität, Geschick und Charisma.

Die Original-Vorstellungen der Charaktere seitens der Spieler könnt ihr auch hier im Charakterthread nachlesen.

Die Hauptcharaktere

Clover (bzw. Barbara Lorette Williams)

(gespielt von Lynx)

Alter: 22
Nationalität: Australien
Beruf: Eigentlich nichts, wäre aber gerne Straßenmusikerin

Hintergrund:
Barbara lebte von Geburt an in einer Kleinstadt nahe Sidney und verbrachte dort eine unbeschwerte Jugend. Durch ihre relativ wohlhabenden Eltern standen ihr eigentlich alle Türen offen, doch sie hatte schon seit Jahren den Traum, in einer amerikanischen Großstadt auf der Straße zu stehen und zu musizieren. In ihrer Vorstellung waren amerikanische Großstädte grau, ungemütlich und mit gestressten Menschen übersäht, und so war es ihr Ziel, etwas Farbe und Wärme zu den "öden Karrieremenschen" zu bringen. Sie würde sich dabei wie eine Botin des Glückes fühlen, weshalb sie sich seit wenigen Jahren, eben seit sie sich auf diesen "Traumberuf" versteift hatte, nur noch "Clover" nannte, und immer ein getrocknetes vierblättriges Kleeblatt mit sich trug.
Dies alleine zeigt schon sehr deutlich, dass Clover etwas realitätsfremd ist und ganz eigene Vorstellungen von der Welt um sich herum hat. Positiv daran ist, dass sie dadurch zu einer absoluten Optimistin wurde, die nichts so schnell unterkriegen kann. Allerdings haftet an ihr so auch eine recht kindliche Naivität, die nicht mehr feierlich ist. Clover ist fest davon überzeugt, dass alle Probleme friedlich und mit einem Lächeln auf den Lippen aus der Welt geschafft werden können - und wenn nicht damit, dann bestimmt mit einem schönen Lied (immerhin - das muss man ihr lassen - singen kann sie tatsächlich recht passabel). Deshalb hat sie auch immer ihre kleine, rote Ukulele bei sich, auf der sie auch gerne mal in unpassenden Situationen spielt. Wem dies noch nicht nervig genug ist, der kann sich in Clovers Gesellschaft auch ab und an über lautes Gesumme freuen. Dies geschieht meist vollkommen unbewusst und lässt sich durch ein einfaches "Sei still!" auch gar nicht abstellen. Neben diesen markanten Merkmalen ist Clover recht geschickt im Umgang mit vielerlei Dingen. So kann sie zum Beispiel gut nähen (ihre Kleidung näht sie prinzipiell selbst), aber überraschenderweise auch mit Hammer oder Bohrer recht gut umgehen. Sie ist auch ganz und gar nicht auf den Kopf gefallen - sie interessiert sich nur für viele Dinge einfach zu wenig, als dass sie sich damit beschäftigen würde. Am liebsten lebt sie einfach ihre kreative Ader aus oder verbringt einen gemütlichen Tag ganz in Gedanken versunken.

An jenem schicksalreichen Tag war Clover jedenfalls am Flughafen in Sidney, um nach New York zu fliegen. Ihre Eltern hatten endlich eingesehen, dass sie ihrer Tochter nicht mehr vorschreiben konnten, wie und wo sie zu leben hatte, und hatten ihr Geld für den Flug und Startkapital gegeben, und eine Unterkunft im Big Apple besorgt. Immerhin hatten sie so aber unwissentlich vorerst einmal das Leben ihres Kindes gerettet, was wohl ein recht guter Tausch für den Abschiedsschmerz sein sollte.

Werte:
Kampf: 1
Intelligenz: 4
Agilität: 4
Geschick: 6
Charisma: 7

Handgepäck:
eine Ukulele, etwas Bargeld, eine Wasserflasche, ein kleines Nähset, ein Päckchen kandierte Früchte, ein getrocknetes vierblättriges Kleeblatt in einem Briefumschlag (+ Pass, Visum etc.)

Koffer:
Kleidung & Waschzeug, Notenblätter & Stifte, ein Metronom, ein kleiner Sonnenschirm, ein Stofftier-Schaf namens Glöckchen, ein paar Pflaster mit lustigen Tiermotiven

Robert Brinsen

(gespielt von wusch)

Alter: 27
Nationalität: Deutschland
Beruf: Anwalt

Hintergrund:
Robert kommt aus Potsdam in Deutschland und hat dort seine gesamte Jugend verbracht und anschließend an der dortigen Universität Rechtswissenschaften studiert um Anwalt zu werden, dann hat er schließlich als einer der Jahrgangsbesten abgeschlossen und hat begonnen als aufstrebender Anwalt in einer guten Anwaltskanzlei zu arbeiten. In seiner Freizeit hat Frank ein wenig geboxt und auch wenn er nie einer der Spitzenkämpfer war, weiß er sich zur Not doch seiner Haut zu erwehren wenn es darauf ankommt.
Ganz im Gegensatz zu seiner Intelligenz steht jedoch sein Geschick, denn er hat sehr gerne mal 2 Linke Hände was alles das mit Handwerk und Basteln betrifft.
Charakterlich ist er ein offener und freundlicher Mensch der gerne liest und in Menschen immer etwas gutes zu sehen versucht, er hat jedoch etwas gegen Menschen die andere betrügen und ausnutzen.
In Sidney war er da er gerade einen Monat durch das Land getrampt war und eigentlich gerade wieder zurückreisen wollte, doch dann brach die Zombieplage aus und hinderte ihn daran.

Werte:
Kampf: 4
Intelligenz: 8
Agilität: 2
Geschick: 1
Charisma: 7

Handgepäck:
Etwas zu trinken, etwas zu essen, ein Roman, ein Fachbuch zum Thema Recht, Portmonee mit Geld und Ausweisen, Laptop+Ladegerät, Karte von Australien und ein Reiseführer, Handy+Ladegerät, Schreibblock und Schreibzeug

Koffer:
Kleidung, 2 Fachbücher zum Thema Recht, ein Roman, Waschzeug, ein zweites Paar Schuhe, ein Kampfmesser

Axel Miller

(gespielt von Gendrek)

Alter: 24
Nationalität: USA
Beruf: Suspendierter Polizist, der seine Tätigkeit inoffiziell wieder aufnahm

Hintergrund:
Axel befand sich nicht immer auf dem „richtigen“ Weg.
Als er noch klein war träumte er, idealistisch wie es ihm Hollywood und sein Elternhaus beibrachte, von einer guten Welt, einer Welt in der jeder Chancen hatte und in der sich jeder, der es nur hart genug versuchen würde, verwirklichen könnte. Erst mit 16 begriff Axel, dass das alles eine ziemlich fette Lüge war und das nur die sich wirklich verwirklichen konnten die das entsprechende Geld dazu haben... und das hatte seine Familie nicht.
Er stürzte in ein Loch, war auf sich selbst wütend, dass er so blauäugig und naiv durch die Welt wandeln konnte ohne je zu merken, dass die Welt eben nicht so schön ist, wie sie sonst immer dargestellt wird.
Aus seiner anfänglichen Hoffnungslosigkeit und Antriebslosigkeit entwickelte sich ein furchtbar anstrengendes Schwarz Weiß Denken... und wenn Axel nicht zu den guten, den erfolgreichen und mächtigen gehörte... dann musste er ja wohl zum Abschaum der Gesellschaft gehören... und mit ungefähr 17 tat er das dann auch.
Er schloss sich einer kleiner Gang an und war schon nach kurzer Zeit das, was jede kleine Vorstadt fürchten würde. Ein Kleinkrimineller der Leute bedroht, Taschen stiehlt und hier und dort auch mal einfach so Leute verprügelt.
Vier Jahre lang lebte er so und schaukelte sich zusammen mit seinen „Freunden“ von einer Straftat zur nächsten, hatte Kontakte geknüpft, sich einen kleinen Ruf aufgebaut und war nicht mehr ganz so unerfahren mit einer Pistole... zumindest wie man sie hält.
Dass er sie irgendwann tatsächlich einsetzen musste als ein paar andere Idioten auf dicke Hose machen wollten hätte er allerdings nicht gedacht... auch nicht, dass er einen Doppelmord begehen würde und selbst mit einer frisch operierten Schusswunde im Bein im Krankenhaus aufwachen würde... bewacht von zwei Cops.

Vermutlich wäre er im Knast gelandet, vermutlich für... länger. Aber manchmal scheint es sich auszuzahlen das so mancher Scheiß über einen bekannt ist... vorallem wenn er den Bullen nützlich ist und man selbst so aus der Scheiße rauskommt. Gangs sind ein zunehmendes Problem in den Staaten und wer könnte da besser helfen als ein Kerl der die Wahl zwischen Kooperation und dem Stuhl hat?
Das Ende vom Lied war, dass Axel überlief. Erst nahm er seine alten Freunde hoch, dann ein paar höhere Tiere und irgendwann schafften die Cops es sogar dank seiner Tipps einen ziemlichen großen Drogenring hochzunehmen... damit wäre Axel eigentlich fertig gewesen... doch es fühlte irgendwie verdammt gut an nicht mehr zum Abschaum zu gehören sondern zu den Guten... also stieg er offiziell bei den Cops ein... über Umwege und mit viel Kulanz seitens seines Chefs.Die ganze Erfahrung brachte ihm neben einer verhärteten Schwarz Weiß Sicht auch eine Art... Gerechtigkeitssinn.
Das seine Karriere allerdings abrupt endete war er selbst Schuld... auch wenn er nur das tat, was er für richtig hielt. Seinem Kollegen das Steuer überlassen, sich aus dem Fenster lehnen und während das Auto mit gut 80km/h über eine Bundesstraße fuhr drei flüchtenden Crystalmeth-Dealern das Hirn wegpusten... was vielleicht cool aussah und garantiert einen Rekord in Sachen Treffsicherheit verdient hatte war das, was ihn endgültig aus dem Leben befördern sollte. Zumindest aus dem gesicherten Leben. Nur eine Woche nach seiner Suspendierung setzte Axel sich in einen Flieger und flog nach Australien... Leben verkackt? Fang neu an... und wo könnte man schöner neu anfangen als in einem Land, in dem dich 90% der einheimischen Tiere mit Sicherheit umbringen werden?

Werte:
Kampf: 8
Intelligenz: 2
Agilität: 7
Geschick: 4
Charisma: 1

Handgepäck:
Ein Paar Handschellen, Bowie Messer, FNP-9 (Pistole), FN SCAR (Semi-Automatisches Sturmgewehr), Polizeimarke

Nikita Alexijewitsch

(gespielt von steel)

Alter: 27
Nationalität: Weißrussland
Beruf: Drogendealer und Gelegenheitsdieb bei der russischen Mafia

Hintergrund:
Geboren wurde Nikita in Minsk. Allerdings wanderte seine Familie kurz nach dem Zusammenfall der Sowjetunion aufgrund von beruflichen Angelegenheiten (sein Vater war hochrangiger Offizier gewesen und hatte Angst davor, enttarnt zu werden) nach Litauen aus. Dort verbrachte Nikita einige Jahre, bevor es seine Familie wieder zurück ins wirtschaftlich stark angeschlagene Minsk zog. Hier meldete er sich über die Schule in einem Leichtathletik-Club an, wo er auf Vera traf. Sie wurden Freunde, und bald mehr. Allerdings war Vera die Tochter eines Wory, eines russischen Mafiosi, der Nikita in seine Welt zog. Er wurde ein verdammt guter Läufer/Athlet, was seinem Aufgabengebiet innerhalb der Wory - Drogenhandel und Diebstahl - natürlich zugute kam. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem eine rivalisierende Bande das Haus von Veras Familie stürmte und jeden dort Anwesenden umbrach - Vera inklusive. Und Nikita war nun auch auf ihrer Abschussliste.

Nikita nutzte alle ihm möglichen Quellen, um unterzutauchen und seine Eltern nicht zu gefährden, doch es half nichts. Sie fanden ihn, prügelten ihn halbtot und erschossen kaltblütig seine Eltern.

Rachsüchtig machte er sich auf die Suche nach den Kerlen, um sie einen nach dem anderen auszuschalten. Er ist kein besonders guter Kämpfer, aber er ist agil wie eine Katze. Hinterhältig und im Schutz der Schatten tötete er bereits ein paar Mittelsmänner der Bande, doch der "Big Boss" soll sich angeblich in Sydney aufhalten. Deshalb ist Nikita hier: Um das letzte Glied in dieser Kette aus dem Verkehr zu ziehen und endlich Seelenfrieden zu finden.

Und nebenbei kann er ja vielleicht noch ein paar Scheinchen verdienen mit den 2 kg geklautem Koks, die er durch den Zoll schmuggeln konntemuss...

Merkmale:

  • Parkour-Läufer
  • zwei verschiedenfarbige Augen (linkes dunkelblau, rechtes hellblau/teilweise grün) durch die brutalen Prügel von vor zwei Jahren, bei dem er einen kleinen Teil der Sehfähigkeit und die ursprüngliche Farbe seines rechten Auges einbüßen musste.
  • Bevorzugte Waffen: Messer, Macheten, alles was scharf ist und im Nahkampf zu gebrauchen ist. Er trifft vielleicht auch etwas mit einer Handfeuerwaffe, allerdings macht die eingeschränkte 3D-Sicht das nur bedingt möglich
  • sarkastisch
  • sehr auf sich selbst bezogen
  • dennoch im Inneren ein sensibles Gänseblümchen, vor allem was seine totgemachte Freundin und die ebenso toten Eltern angeht
  • hat 2 kg Koks am Start und es gibt bestimmt ein paar angepisste Wory, die davon Wind bekommen haben und ihn ggf. jagen werden
  • wird die Überleben-Mission völlig vergessen und beiseite legen, sobald er weiß wo sich der "Big Boss" aufhält (falls er es herausfindet, natürlich)
  • hat aufgrund seiner Erfahrungen in Minsk einen gewissen Hass auf Gesetzeshüter

Werte:
Kampf: 6
Intelligenz: 1
Agilität: 9
Geschick: 5
Charisma: 1

Handgepäck:
Sportrucksack: Klamotten für drei Tage, ein kompaktes Keramik-Kampfmesser, ein Touristenguide für Sydney, ein kleiner Kulturbeutel für die nötigste Katzenwäsche, Ladegerät für den Handyakku und im Rückenpolster eingenäht die Koksbeutel. Hosen- und Jackentaschen: Brieftasche mit Geld und gefälschten Ausweisdokumenten, ebenso gefälschter Reisepass, olles Nokia-Handy, 1 Schachtel Light-Zigaretten + Feuerzeug.

Nicht dabei: Die oben abgebildete CZ 75-Pistole. Ein Keramikmesser durch die Flughafenkontrollen zu schmuggeln ist das eine, eine Schusswaffe hingegen - was völlig anderes. Wenn er eine Wumme braucht, wird er sich schon irgendwo eine organisieren...

Andris Krievismirdēt

(gespielt von Karl)

Alter: 62
Nationalität: Lettland
Beruf: Arbeitssuchender Ingenieur

Hintergrund:
Andris Krievismirdēt wurde mit dem Hass auf die Sowjetunion geboren. Sein Vater starb als Mitglied der lettischen SS-Verbände in russischer Gefangenschaft und seine Mutter fütterte ihn öfter mit Abneigung gegen die kommunistischen Besetzer als mit Milch. Schon früh begann Andris also Russen zu hassen und nichts gegen sie zu unternehmen. Ganz im gesellschaftlichem Rahmen, wuchs er auf, ging zu Schule und wurde schließlich Ingenieur in unterschiedlichen Bereichen. Er verweilte Jahrzehnte mit dieser Berufsrichtung. Doch, als er die 60 überschritten hatte, fand er kaum noch Arbeit. Seine letzte Hoffnung war ein Angebot, dass er nicht ablehnen konnte, aus Sidney.

Werte:
Kampf: 2
Intelligenz: 4
Agilität: 4
Geschick: 9
Charisma: 3 (er ist nicht Emma Watson, aber seine Falten sind echt cool)

Handgepäck:
Brieftasche mit Dokumenten und etwas Geld.

Koffer:
Wechselkleidung, Diverse Reiseführer und Sachbücher über Australien, eine Flasche Wasser, drei Stangen Zigaretten, eine immense Anzahl Feuerzeuge und noch eine Packung Streichhölzer für den Fall der Fälle, eine aufblasbare Puppe, diverse zweifelhafte Magazine

Niki (bzw. Tuấn Phương Anh Trần)

(gespielt von Ligiiihh)

Alter: 15
Nationalität: Vietnam
Beruf: Kellner

Hintergrund:
Phương Anh wurde in Vietnam geboren. Nach seiner Geburt zog er mit seinen Eltern nach Australien um an bessere Bildungschancen zu kommen. Da er aber nicht konstant den Durchschnitt von A+ halten konnte, hatten seine Eltern Bedenken um seine Zukunft. Als er mit seinem ersten B+ im Alter von 13 Jahren nach Hause kam, flogen seine Eltern unmittelbar darauf nach Vietnam zurück und ließen ihn allein. Aufgrund der "Rafinesse" und Verbindungen seiner Eltern schafften sie es, all seine Identifikationsunterlagen zu vernichten, sodass er am Ende ohne Identität da stand und seine Verwandschaft zu seinen Eltern nicht mehr nachweisen konnte. Die Mitarbeiter eines Cafés am Flughafen Sidney erbarmten sich um ihn und ließen ihn dort kellnern. Eine Kellnerin von ihnen, Alexis Caprice, nahm ihn sogar auf.

Beschreibung:
Er ist nicht besonders groß, maximal 1,60m. Er hat mittellange braune Haare und trägt fast immer einen rot-weißen Pullover und eine Jeans-Kurzhose. Auffällig sind dabei die Glöckchen, die jedoch nicht mehr so gut klingeln (zum Glück vieler, die das ständige Bimmeln nervig fanden). Er trägt nur etwas anderes, wenn diese Wäsche gewaschen werden muss. Seinen Spitznamen Niki bekam er von seiner Ersatzmutter Alexis Caprice, da die meisten seinen Namen nicht aussprechen können, bzw. sich schwer mit der Betonung tun. Seitdem wird er ausschließlich so genannt und stellt sich sogar unter diesem Namen vor.

Verhalten:
Er ist recht schüchtern, aber wenn man ihn anspricht, dann beginnt er auch gerne recht offenherzig über sich und andere Personen zu reden. Trotz seiner kindlichen Züge ist er kein naiver Junge. Wenn er schlechte Laune hat, beginnt er andere Personen zu analysieren, behält diese Analyse aber meistens für sich, da diese desöfteren unangenehm/negativ ausfallen. Außerdem meidet er Konflikte, zum einem wegen seiner optimistischen und sympathischen Einstellung, vor allem aber wegen seiner körperlichen Schwäche.

Fähigkeiten:
Phương Anh war von Geburt an körperlich sehr schwach, was allerdings auch seiner Erziehung verschuldet war, da er nie raus durfte um Freizeit-Aktivitäten auszuüben. Dafür ist er, entegegen der Meinungen seiner Eltern, sehr intelligent für sein Alter, wenn er auch nicht alles weiß. Er hat leichte Konzentrationsstörungen und ein schlechtes Gedächtnis. Entweder entfallen ihm Dinge völlig oder er braucht sehr lange, um sich an bestimmte Dinge zu erinnern. Trotz seiner körperlichen Schwäche schafft Niki eine beachtliche Maximalgeschwindigkeit zu Fuß. Seine Ausdauer hindert ihn einzig allein an Höchstleistungen. Sein Wissen über Maschinen ist relativ ausgeprägt, ihm unterlaufen da meist keine Fehler. Bisher konnte er alles reparieren, was ihm unter die Finger kam. Allerdings kann er nicht unter Zeitdruck arbeiten, was seine Leistung in Gefahrsituationen verschlechtert.

Werte:
Kampf: 1
Intelligenz: 8
Agilität: 7
Geschick: 5
Charisma: 1

Handgepäck:
Sein Equipment befindet sich nur in seinen Hosentaschen. Ein Taschenmesser mit verschiedenen Werkzeugen (Messer, Schere, Dosenöffner, Nadel, Nagelfeile) bekam er von Alexis, um sich in Gefahrsituationen verteidigen zu können. Den Umgang mit dem Messer beherrscht er sogar recht gut. In einer anderen Tasche hat er sonst noch einen Schraubenzieher, den er auf der Straße fand.

Ryan Farrell

(gespielt von R.F.)

Alter: 25
Nationalität: England
Beruf: selbsternannter Abenteurer

Hintergrund:
Schon immer war Ryan ein großer Fan von Indiana Jones, wenn es nach ihm ginge, der einzig wahre und richtige. Bei sich zu Hause stapelte sich bereits sämtliches Merchantise, welches man sich als wahrer Fan nur wünschen konnte, aber selbst das war Ryan nicht genug. Nachdem er erfolglos versucht hatte, Archeologie zu studieren, wurde er bei dem Versuch erwischt, in seine heimatliche Kirche einzubrechen. Die Presse lies an diesem Tag verlauten, Ryan habe ausgesagt, einen Hinweis erhalten zu haben, dass dort eine Spur bezüglich des Heiligen Grals versteckt war.
Untersuchungen haben natürlich eindeutig nachgewiesen, das dem nicht so war. Leider war es zu spät für den armen Pastor, der am Folgetag vor den Ruinen seines Arbeitsplatzes stand und der daraufhin den Illuminaten beitrat, einfach nur, weil Ryan ihn so sehr frustriert hatte. Man hat nie wieder etwas von dem Pastor gehört, augenscheinlich hat ihn die Erleuchtung ereilt, wurde er das letzte Mal gesehen, als er inmitten eines Gewitters mit einer Fernsehantenne in Richtung freies Feld entschwand.

Die Bewohner des Dorfes schiene aber alle nicht ganz helle zu sein, deshalb zog es Ryan nach London, zusammen mit seiner kompletten Wohnungseinrichtung, selbstverständlich. Dort lernte er einen seltsamen alten Mann kennen; Ryan besah sich gerade die altehrwürdigen Kunststücke, als jener ihn zu sich herwinkte und ihm nach gewissen Verständigungsproblemen (leider war das Gehör des Alten nicht mehr das beste) drückte ihm einen roten, wie ein Rubin aussehenden, Stein in die Hand, mit der Aufforderung, ihn so schnell wie möglich in ein Gewissen Sanctum zu bringen, welches sich augenscheinlich inmitten des Ayers Rock zu bringen, welcher sich in Australien befindet.

Ryan, von dieser Ehre mehr als nur enthusiastisch, packte zugleich seine Ausrüstung zusammen und begab sich zum nächsten Flughafen von dem es dann direkt nach Australien ging.

Charakter-Interna (Verhaltensweisen):

  • er hält sich für einen großen und berühmten Abenteurer
  • bei Gesprächen ist sein Eröffnungssatz stets auf englisch
  • bei jeder sich bietenden Gelegenheit summt er die Indiana-Jones-Erkennungsmelodie vor sich hin

Werte:
Kampf: 4
Intelligenz: 4
Agilität: 4
Geschick: 6
Charisma: 4

Handgepäck:
Rubin?, Indiana-Jones-Gedächtnis-Peitsche, Indiana-Jones-Gedächtnis-Hut, ein paar Münzen, Karte des Outbacks, Survival-Guide: How to escape big rock chasing you (limitierte Erstausgabe mit Indiana Jones Sammelkarte), Indiana Jones Sammelkarte (verstärktes Plastik und mit holografischem Bild), etwas zu essen (Sandwiches und einige Teebeutel)

Fawyer (bzw. James Sord)

(gespielt von Mivey)

Alter: 40
Nationalität: USA
Beruf: Freiberuflicher Entrepreneur

Hintergrund:
James Sord, gern Fawjer genannt, wuchs alleine auf. Obwohl er zwar doch intelligent und tüchtig ist, erlernte er nie einen richtigen Beruf, dennoch kam er durch die eine oder andere Art durch die Runden. Sein Leben abseits der Normalität zwang ihn sowohl körperliches Geschick als auch die ein oder ander weise der Verteidigung zu erwerberne.

Nach eine Reihe von merkwürdigen Erlebnissen auf einer Insel, wurde er reich in dem er seine Memoiren an einen gewissen J. J. Abrams verkauft und ein Leben als gemachter Mann in Frieden und Ruhe lebt, abgesehen von den immer wieder kehrenden Flashbacks an seien dramatische Erlebnisse auf der Insel.

Nun ist gerade zufällig wieder in Australien, wieder in einem Flughafen. Diesmal aber glücklicherweise ohne Handschellen.

Werte:
Kampf: 7
Intelligenz: 6
Agilität: 5
Geschick: 2
Charimsa: 2


Alistair McDougal

(gespielt von Streicher)

Alter: 30
Nationalität: Irland
Beruf: Jobt sich durchs Leben

Hintergrund:
Seine Kindheit verbrachte Alistair auf der grünen Insel Irland. Da seine Familie nicht gerade mit Geld gesegnet war, arbeitete sein Vater Tag und Nacht als Mechaniker um ihm die Schule zu finanzieren. Nachdem jedoch die Werkstatt pleite ging, wanderten er und seine Eltern, Alistar ist ein Einzelkind, in die USA, nach Boston aus. Dort angekommen fand Alistairs Vater recht schnell Arbeit bei einem zwielichtigen Kerl namens Bobby Fin. Wie sich später heraustellte, gehörte er zur hiesigen Mafia und Alistairs Vater begann für eben jene wieder als Mechaniker zu arbeiten. Mit 15 Jahren wurde dann auch er selbst mit einbezogen und der Don der Mafiafamilie angagierte ihn anfangs als Botenjunge für Pakete und Nachrichten. Früh stellte sich jedoch heraus, das Alistair eher ein Mann fürs grobe war und die Konfrontation Mann gegen Mann suchte, weshalb man ihn zum Schläger für dreckige Jobs, wie Schutzgeld kassieren, machte.
Nach dem Übergang zur Volljährigkeit fand sein bisheriges Leben jedoch ein jähes Ende. Aufgrund eines Verdachtes auf Verrat, schlachteten Attentäter der Mafia seine Eltern vor seinen eigenen Augen ab. Er selbst konnte noch gerade so entkommen. Die grauenhaften Bilder der Ermordung ließen bei Alistair mehr als nur eine Sicherung durchbrennen, denn ab diesem Zeitpunkt begann er sich einen imaginären Freund namens Mister Jack, einem Kerl in einem pinken Katzenkostüm aus einer Werbung für japanische Frühstücksflocken, vorzustellen. Mister Jack half ihm von da an in allen Belangen, und riet ihm als erstes zurück nach Irland zu gehen. Eine wirkliche andere Wahl blieb ihm auch nicht übrig, denn in den USA würden ihm wohl die Häscher der Familie dauerhaft auf den Versen sein.
Wieder in seinem geliebten Heimatland angekommen suchte er zuerst Trost im Suff. Tagelang verkroch er sich in Pubs und kippte einen Whisky nach dem anderen hinunter. Nachdem er jedoch oft genug wegen unbezahlten Rechnungen im Knast gesessen hatte oder einfach auf die Straße geworfen wurde, behalf ihm Mister Jack zur Besinnung und Alistair begann sich durchs Leben zu jobben. Dabei war er nicht besonders wählerisch und versuchte so gut wie alles was ihm vor die Nase kam. Am wohlsten fühlte er sich jedoch immer noch, wenn er Geld mit seinen bloßen Fäusten verdienen konnte, wobei er auch ab und an als Mechaniker Arbeit fand, da er seinem Vater von Zeit zu Zeit bei seiner über die Schulter geschaut hatte. Einen festen Platz fand er dann erst wieder, als er sich einer Gruppe von irischen Hooligans anschloss, die mit der Zeit für ihn wie eine zweite Familie wurde.
Nach Jahren, in denen er die Geschehnisse in den USA wieder vergessen hatte, holte ihn dann jedoch die Vergangenheit ein. Ob man beschlossen hatte, es sei zu gefährlich ihn am Leben zu lassen, oder ob sie ihn gar jetzt erst gefunden hatten, wusste er nicht, aber die Attentäter der Boston-Mafia kamen nach Irland und metzelten hier seine neue Familie und Freunde nieder, auf der Suche nach ihm selbst. Sie fanden ihn jedoch nicht, und kehrten zurück in die USA. Wütend und erpischt auf Rache kratzte Alistair all sein Geld zusammen und machte sich auf nach Boston. Dort angekommen reichten seine Ersparnisse jedoch für nicht viel mehr als eine Luger, eine alte deutsche Pistole aus dem 2. Weltkrieg, und eins zwei Magazine.
Entschlossen Rache zu nehmen, kaufte McDougal die Waffe und suchte nach den Mördern seiner beiden Familien. Es dauerte jedoch nicht lange, und sie fanden ihn. Alistair war jedoch darauf vorbereitet und tötet sie alle ohne Erbarmen, mit einem breiten, Wahnsinnigen Grinsen auf dem Gesicht. Nun blieb ihm jedoch nichts anderes übrig als ein weiteres Mal zu fliehen, denn mit der gesamten Mafia-Familie würde er es nicht aufnehmen können. Mit dem Geld, dass er bei seinen Opfern fand setzte er sich in das erstbeste Flugzeug, dass er erwischen konnte, welches ihn nach Sidney brachte.

Merkmale:

  • irrer, rauchender Ire
  • trinkfest
  • sehr brutal wenn er loslegt
  • spricht mit seinem imaginären Freund Mister Jack
  • da Mister Jack auch Japanisch spricht, kann Alistair ebenfalls Japanisch
  • sehr selbstbewusst
  • ihm ist eigentlich alles egal (bis jetzt zumindest), weswegen er keine Risiken kennt
  • guter Nahkämpfer
  • kann aber auch mit seiner Luger gut umgehen
  • kann Banjo spielen
  • großes Shamerock Tatoo auf der Brust
  • sehr behaart
  • recht altmodisch gekleidet (siehe Bild)

Werte:
Kampf: 9
Intelligenz: 1
Agilität: 3
Geschick: 8
Charisma: 1

Handgepäck:
Hosentaschen: Handy (recht altmodisch), Packung Zigaretten, Benzinfeuerzeug
Koffer (Sporttasche): Luger (durch die Kontrolle in den USA geschmuggelt), 2 Reservemagazine, 3 Flaschen mit irischem Whisky, bisschen Wechselkleidung, Banjo

Riley Walker

(gespielt von DSA-Zocker)

Alter: 24
Nationalität: Australien
Beruf: Arbeitslos

Hintergrund:
Riley Walkers Kindheit war geprägt von der Armut seiner Familie - er konnte sich nie etwas gönnen, die Klassenkameraden in der Schule spotteten über seine abgetragene Kleidung und auch um seine Noten stand es nicht besonders gut. Wen verwundert es da, dass er verbittert und pessimistisch ins Leben ging? Und dieser Pessimismus schien sich zu bestätigen - er fand nie einen dauerhaften Job, hatte nie eine längere Beziehung geführt, ja, hatte es im Leben bisher zu nichts gebracht. Ein paar Jahre hatte er sich mit schlechtbezahlten Hilfsarbeiten über Wasser gehalten, Unterstützung von der Familie, die selbst nicht viel hatte, konnte er nicht erwarten.
Und so war er wenig überraschend auf der Straße gelandet, wo er sich mit Bettelei und hin und wieder kleineren Diebstählen durchgeschlagen hatte - bis er eines Tages auf die Idee gekommen war, es einfach mal im Flughafen zu versuchen. In den ersten Wochen war er unzählige Male hinausgeworfen worden - Bettler wie er waren dort überhaupt nicht erwünscht und doch hatte er es immer und immer wieder versucht. Schließlich gab es dort keine Konkurrenz und das zahlte sich aus. Niemals hatte das Betteln soviel Ertrag gebracht, wie jetzt. Und wenn einmal ein Koffer unbeaufsichtigt herumstand, was konnte es schon schaden, einen kleinen Blick hineinzuwerfen und etwaige Wertsachen schnell an sich zu nehmen?
Es war sicherlich nicht das Leben, das er führen wollte und er war nicht stolz darauf, aber es war besser als auf den Straßen. Er kannte den Flughafen mittlerweile sehr gut - wusste wann er besser zu rennen hatte und kannte seine Fluchtwege - er wurde immer seltener geschnappt und hinausgeworfen. Einige der Wachleute kannten ihn sogar bereits und drückten ein Auge zu - hätten sie nur gewusst, dass er hin und wieder aus den Koffern stahl.
Sein wichtigster und zugleich einziger Besitz neben der Kleidung waren eine alte Taschenuhr, die einst seinem Großvater gehört hatte und die er immer bei sich trug sowie ein alter weißer Schal, den er, soweit er sich erinnern konnte, schon immer besessen hatte.

Werte:
Kampf: 3
Intelligenz: 4
Agilität: 5
Geschick: 7
Charisma: 3


Daniela (Dani) Köhler

(gespielt von Andromeda)

Alter: 30
Nationalität: Deutschland
Beruf: Mitinhaberin eines Coffeeshops in Amsterdam (Hippie und überzeugter Anarchist)

Hintergrund:
Dani wuchs in Geltendorf bei München als einzige Tochter in einer Arbeiterfamilie auf. Früh wurde sie gefördert und als sie ihr Abitur bestanden hatte, waren ihre Eltern stolz dass sie endlich in München studieren würde. Zuerst versuchte sie es mit Informatik, was ihr bald zu theoretisch war, und wechselte dann zur Pharmazie. Auch das hielt sie nicht lang durch, obwohl Tests ergeben hatten, das sie Hochbegabt ist. Allerdings war sie auch immer schon Faul, was sich durch den Kontakt mit Hanf nicht gerade besserte. Als sie schließlich mehrfach Ärger mit der Polizei bekam, beschloss sie endgültig in die Niederlande zu gehen. Schließlich landete sie mit 27 in Amsterdam und eröffnete dort mit einem Bekannten einen kleinen Coffeeshop. In Australien hat sie jetzt erstmals Freunde aus dem Internet besucht und ist gerade wieder auf dem Heimweg.

Merkmale:

  • Ist fest der Meinung dass sich vieles (fast alles) früher oder später durch Aussitzen von alleine erledigt
  • pazifistisch und tolerant
  • Entwickelt nur dann etwas Ehrgeiz wenn es darum geht einen Weg zu finden, irgendwas mit dem geringst möglichen Einsatz zu erreichen
  • Lässt sich nichts sagen, wenn es doch jemand versucht ignoriert sie ihn eher, als auf Konfrontation zu gehen, ausser es reicht ihr wirklich, dann kann - vor allem nüchtern - ihr kleiner Hang zur impulsivität durchbrechen
  • handwerklich nicht unbegabt, interessiert sie mehr als theoretisches Wissen
  • Sprachkenntnisse: Deutsch, Englisch, Niederländisch

Aussehen:
Siehe Bild, ausserdem noch weite Stoffhosen und Sandalen, als Tasche einen bunten, bestickten Stoffbeutel

Werte:
Kampf: 1
Intelligenz: 9
Agilität: 2
Geschick: 5
Charisma: 5

Handgepäck:
Handtasche: Thermoskanne mit Orangen-Ingwer-Pfeffer-Tee, Kekse, Buch (Allan Watts - Der Lauf des Wassers), Geldbeutel mit Ausweis, Krankenkassenkarte, etwas Bargeld, usw, uraltes Siemenshandy S45 in Blau (Akku leer), Päckchen Tabak und Papers, Feuerzeuge (vier, wovon höchstens eins funktionert wenn es grade mag), Aspirin, Holzkamm, Haargummis, Schlüsselbund (Fahrrad, Wohnung, Coffeeshop)
Hosentaschen: Glasnagelfeile, Flugtickets, Zimtkaugummi
Ausserdem im BH-Polster noch ca. 1g Gras, dass sie vor dem Checkin noch loswerden (=konsumieren) wollte

Koffer:
Klamotten, Waschzeug, Schuhe, Nag-Champa Räucherstäbchen (für den Geruch), Strickzeug mit zwei 3,5er Stricknadeln, Sonnencreme, Badezeug, Ladegerät für Handy, Nagelschere, Pflaster, noch mehr Aspirin, Pfefferspray (normalerweise in der Handtasche)

Teresa (Tess) Ehliger

(gespielt von Viviane)

Alter: 29
Nationalität: Schweiz
Beruf: Assistenzärztin

Hintergrund:
Nach ihrem abgeschlossenen Medizinstudium war sie als Assistenzärztin in einem Basler Spital angestellt. Schon während ihres Studiums hatte sie Humanbiologie fasziniert, was sie dann mit zwei Biologen nach Australien brachte. Dort reisten sie zwei Jahre auf der Suche nach Wirkstoffen aus der Naturheilkunde durchs Land. Durch ihren neuseeländischen Führer lernte sie unter anderem den Umgang mit einer Machete - mit dem sie nun mehr als nur Holz hacken kann. Sie treibt aber auch immer schon viel Ausdauersport, taucht und läuft unter anderem, wobei sie eher zäh als flink ist. Die bezahlten zwei Jahre sind nun um, Tess und ihre Kollegen warten nur noch auf den Flug der sie zurück in die Schweiz bringen wird.

Merkmale:
ziemlicher Kontrollfreak, hat Angst vorm fliegen und vor Gewitter
gutes Wissen über Flora und Fauna Australiens (roh essbare Wildpflanzen, Heilpflanzen), medizinisches Wissen (12 Sem. Studium / 2 Jahre Praxis)

Aussehen:
Sportlich-muskulöser Körperbau, 1,72m groß, braungebrannt, dunkles Haar, grüne Augen, neben dem schweizer Vater auch rumänische Wurzeln.
Trägt praktische Kleidung (Cargohose, Bluse, Laufschuhe, rotes Kopftuch)

Ihr große Stärke ist es Situationen schnell zu analysieren. Im Umgang mit anderen fällt ihre einlullende, angenehm tiefe Stimme auf. Dazu dieses entspannte Lächeln, das Ärzte haben kurz bevor sie eine Spritze verabreichen, das tatsächlich eine beruhigende Wirkung auf ihre Mitmenschen zu haben scheint. Sie ist nicht wie die netten Krankenschwestern von der Kinderstation. Einige hätten ihr sogar eine kühle und distanzierte Art vorgeworfen, aber das ist einfach Tess Art um sich von ihrem Job im Krankenhaus zu distanzieren.

Werte:
Kampf: 5
Intelligenz: 9
Agilität: 1
Geschick: 6
Charisma: 1

Handgepäck:
Briefpapier; Stifte; Bargeld, Lederhandschuhe; Rosenkranz; Buch

Koffer:
Wechselkleidung (u.a. Arztkittel), Überbleibsel aus der Reisezeit (Taschenmesser, Panzertape, diverse Medikamente)

Kekoa (Keko) Makani

(gespielt von Maister-Räbbit)

Alter: 27
Nationalität: USA (Hawaii)
Beruf: Profi-Surfer

Hintergrund:
Zeit seines Lebens verbrachte Kekoa seine Tage damit, die eine, große Welle zu finden, welche ihn berühmt machen sollte. Schon als Kind vom Meer fasziniert, wurde es zu seiner Obzession und zu seinem einzigen Lebensinhalt.
Die Schule: Verhauen, seine Eltern: Ignoriert, nur das Meer und die Frauen zogen ihn magisch an, denn er verstand weder das eine noch das andere. Als er 19 war, verließ er seine paradisische Heimat und führte ein sorgloses Leben unter Palmen und den sengenden Strahlen der Sonne. Stets die Gesellschaft anderer Surfer-Kollegen suchend, reiste er an alle Strände des weiten Pazifiks und nahm jede Welle die er kriegen konnte.
Die Strände Australiens, nach der perfekten Welle absuchend, das Leben eines Tagelöhners führend, bleib er eine Zeit lang in jenem Land, in welchem er wohl die turbolenteste Zeit seines Lebens erleben würde...
Doch hatte dies nur sehr wenig mit Wellen und Wasser zu tun, wie sich schon sehr bald herausstellen würde...

Merkmale:
Extrovertiert, ausgesprochen gut gebaut, etwas dämlich, aber liebenswürdig und charismatisch, Naturbursche, ohne den Kontakt zur Realität verloren zu haben.
Fühlt sich wie magisch von intelligente(re)n Frauen angezogen. Kann eine Kokosnuss aus 15 meter Entfernung mit einem Wurf, seines Tauchermessers in 2 Hälften teilen.
Nimmt Wellen wie ein junger Gott. Kann 4 Minuten unter Wasser bleiben, ohne Luft zu holen.

Werte:
Kampf: 5
Intelligenz: 1
Agilität: 7
Geschick: 1
Charisma: 8

Handgepäck:
Schachtel Kippen, Tauchermesser, Feuerzeug, Karte von den Küsten Australiens, Reisepass, kleines Tütchen mit ominösem Inhalt, Hashpipe.

Koffer:
Surfbrett, Wachs, Boxershorts und Hawaii-Hemden, sowie Sandalen und ausgefranste Laufschuhe, Schnorchel, Addressbuch, Survival-Kit = ( Verbandszeug, Kompass, Landkarte-Australien, Energie-Riegel x 3, Wasserflasche, Dechsel-Beil, Kinderpflaster), Ein geschenktes Buch von einem gewissen Max Brooks, wer weiß worum es darin geht, Keko hat es noch nicht gelesen...

Cyrillus Ägidius

(gespielt von Jerome Denis Andre)

Alter: 51
Nationalität: Deutschland 2. Staatsbürgerschaft: Vatikan
Beruf: Katholischer Priester; (ehemaliger?) Mitarbeiter der neu gegründeten Sonderkomission für Missbrauchsfälle (SkFM)

Hintergrund: Cyrillus Ägidius ist katholischer Priester des Dominikaner-Ordens, und wurde vom Vatikan kürzlich nach Sydney entsandt, um die Missbrauchs-Vorwürfe in einer kath. Sydneyer Großkirche zu klären, und gegenüber den Medien ggf. herunter zu spielen. Cyrillus aber, der erst seit kurzem in der SkFM war, und persönlich nur Abscheu für derlei falsche Priester empfand, drehte als die Täter ihm gegenüber in einer Beicht-Situation die Taten offen und stolz eingestanden durch, und richtete unter den Anwesenden ein Bludbad an. Vor allem seine rhetorischen Fähigkeiten, die er sich im Studium angeeignet hatte (Hauptstudiengang: kath. Theologie / Nebenstudiengang: Philosophie und Rhetorik) halfen ihm seinen Kopf trotz der herbeigeeilten Polizei aus der Schlinge zu ziehen, und die Tat auf einen "Geflohenen Vermummten" zu schieben. Wieder im Hotel interpretierte Cyrillus seine eigene Tat als Eingreifen Gottes: Er sei nun in ein göttliches Richteramt eingesetzt, und seine Aufgabe sei es alle falschen Priester zu finden und zu vernichten. Sorgsam bereitete er sich auf seine Rückreise in den Vatikan vor. Doch es sollte anders kommen...

Zu "Cyrillus":
Cyrillus ist durchaus "gebildet" und rhetorisch begabt. Gleichermaßen wäre er körperlich gesehen mit "ein Brocken" jedoch am besten beschrieben. Seine Zeit im Kloster, bevor man ihn zur SkFM versetzte, - insbesondere die, die er im Kloster-Eigenen Sägewerk arbeitete - machte ihn hart und kräftig. Cyrillus kann ordentlich zuhauen, ist aber auch mit der Schleuder gut. Auch ist Cyrillus nur theologisch und rhetorisch "gebildet". Die lange Zeit im Kloster machte ihn in praktischen Fragestellungen Lebensfremd.
Es übte sich Cyrillus im Garten des Klosters gerne im Schießen mit seiner selbstgebauten (Stein-)Schleuder, und trifft auf 50m Entfernung einen 2 Euro Stück. Cyrillus ist weiterhin passionierter Blockflötenspieler und liebt 'klassische' Musik, insbesondere Pachelbel und Händel. Allerdings ist er ebenfalls ein großer Fan der freikirchlichen Lobpreisband Hillsong-United, der Hillsong Church, Sydney. Cyrillus trinkt gerne Weine, isst gerne Schweinshaxen, und geniest es Pfeife zu rauchen.

Cyrillus ist gerademal 1,65 hoch. So kräftig er ist, so langsam ist er. Er hat genug Kondition um längere Strecken ohne Probleme selbst mit Gepäck zu gehen. Aber rennen - ohne ihn! Cyrillus hat einen Klumpfuß der zu schmerzen beginnt, sobald er zu schnell zu laufen versucht.
Klettern könnte er aufgrund seiner Kraft wohl, es bereitet ihm aber Unbehagen, und Sprünge kriegt er schlichtweg nicht hin: Bei allem was größer als ein kleines Rinnsaal ist braucht Cyrillus eine Brücke.
Cyrillus hat eine blinde Wut auf Priester die sich nicht ihrem Amt entsprechend verhalten. Außerdem hat er Angst vor Schlangen.

Das wenige Handwerkliche 'Geschick', dass er vorweißen kann, ist auf das Sägen von Holz, Leder und das Gießen und Düngen von Pflanzen beschränkt.
Computer: Die kann er gar nicht (ab)!

Werte:
Kampf: 9
Intelligenz: 2
Agilität: 1
Geschick: 1
Charisma: 9

Handgepäck:
Habit, Wanderstab, Schleuder, Eine Hand voll Metallkügelchen, Senfkornbibel (Vulgata-Sonderedition), Katholischer Ritus, Gesangbuch, Phiole mit Weihwasser, Kreuz, Rosenkranz, Blockflöte, Schweizer Armeemesser (Vielzweck Taschenmesser), Streichhölzer, Pfeife + Tabak

Koffer:
Wechselhabiten und Unterwäsche

Leocadia (Léo) Arellano-Felix

(gespielt von Mephista)

Alter: 7 Jahre
Nationalität: Mexiko und Australien
Beruf: Tochter ihres Papas

Hintergrund:
Leocadia, von den meisten nur liebevoll Léo genannt, entstammt der inbrünstigen, heißen und chaotischen Liebe der Australierin Angela Greensworth und des Mexikaners Fransisco Javier Arellano-Felix. Die beiden lernten sich auf einer "Geschäftsreise" Fransiscos in Sydney kennen und brannten zusammen in die Heimat von Léos Vater durch. Bei dem ersten Besuch bei ihren entsetzten und zutiefst besorgten Eltern in Melbourne, in dem Angela eigentlich nur ihre vergessenen Lieblingsklamotten abholen und mitteilen wollte, dass sie Mrs. und Mr. Greensworth schon sehr bald zu Großeltern machen würde, kam unvermutet Leocadia zur Welt. Aufgewachsen ist sie allerdings in der wunderschönen Stadt Tijuana, die direkt an der Grenze zur USA liegt. Eine großartige Kindheit verbrachte sie bislang dort, jeder hat sie gern, und sie schafft es, dass selbst ihre Onkel und ihr Paps, die sonst immer so uneins miteinander sind, in ihrer Gegenwart einigermaßen friedlich sind. Auch besuchte sie schon oft mit ihrem Papa die Vereinigten Staaten, wo ihr lieber Vater seinen Hauptgeschäftspunkt betreibt. Und obwohl sie Papas kleiner Sonnenschein ist, durfte sie noch nie von dem Puderzucker oder den anderen "kriminell" guten Süßigkeiten naschen, die Papa herstellt und insbesondere über die Grenze ganz geheim liefert- "Wenn wir es offen transportieren würden, bekäme es die böse USA in die Hände, denn die wollen das Geheimrezept unserer Süßigkeiten haben, und das wollen wir doch nicht, richtig Léo?"- noch mit den lustigen Plastikgeräten rumspielen, mit den Papa, ihre Onkel und die Mitarebeiter immer so viel schöne Blitzelichter Krach machen, was sie aber auch noch nie von Nahem mit ansehen durfte. Dafür darf sie aber ihrem Papa und ihren Onkeln ein ums andere Mal dabei helfen, Probetütchen zu verteilen oder an der Grenze den Grenzwachen mit ihren tiefbraunen Kulleräuglein den Kopf zu verdrehen. Diese Aufgaben sind gar nicht so einfach und erfordern einiges an Geschick und Köpfchen, von dem Lèo teils natürlich teils durch jahrelange Übung gesegnet ist. Auch liebt sie Wettrennen mit ihren Cousins und Onkel Ramon, da diese sie so flink gemacht haben, dass einige Versteck- und Probetütchenverteilungs- Spiele auf der US- Seite gar kein Problem mehr für sie sind. Und wer kann denn schon einem kleinem, liebenswürdigen Mädchen böse sein?
Aber an sich ging es ihr nie schlecht, denn immer hatte sie ihre Eltern, ihre lieben anderen Verwandten und vor allem ihren riesigen Plüsch Orang-Utan Álvaro, mit dem Reißverschlußbauch, in dem man alle möglichen lustigen Geheimsachen verstecken kann, bei sich. Den flauschigen Freund schenkte ihr zu ihrem dritten Geburtstag ihr Onkel Eduardo Arellano-Felix und sie liebt ihn überalles und nimmt ihn überall mit hin.
So auch zu ihren relativ regelmäßigen Besuchen bei ihren australischen Großeltern, weil sich Lèo, oder besser gesagt ihr Vater, ihrer doppelten Staatsangehörigkeit erfreut, denn so kann Fransisco ohne Schwierigkeiten mit dummen Papierkram zu bekommen, seiner Tochter als Begleiter beistehen und an seinen gewagten Plänen feilen, sein Naschwerkgeschäft auch auf diesen Kontinent auszuweiten. Probetütchen für potenzielle Neukunden werden immer vorsorglich in Àlvaro verstaut, und als Entschädigung dafür, dass Léo nie auch nur ein kleines bisschen von Papas superleckeren Süßigkeiten naschen darf, bekommt sie immer einen festeingeplanten Tag in ihrem Lieblingsfreizeitpark in Sydney.
Die letzten drei Wochen bei ihren Großeltern waren wieder einmal wunderschön, auch wenn sie eigentlich nie mehr als ein Wochenende ihre Oma und Opa an sich besuchen, und sie freut sich wieder auf den Rückflug nach Tijuana, weil das Kinderprogramm in der First Class immer sehr spaßig für sie ist. Mit Álvaro und in ihm ihren liebsten Habseligkeiten im Arm warten sie nun in der Halle darauf, dass ihr Vater, der vorm Flughafen noch etwas mit einem anderen diesmal mitgereisten "Kartellboss", wie sich die Süßigkeitenproduzenten in ihrer Gegend immer ansprechen, zu klären habe, zurückkommt.

Werte:
Kampf: 1
Intelligenz: 4
Agilität: 7
Geschick: 2
Charisma: 8

Handgepäck:
Álvaro: Álvaro ist nicht nur ein schlichtes Plüschtier, dass Léo immer mit sich rumschleppt, egal wohin. Er ist durch ihre lange gemeinsame Zeit zu ihrem besten quasi materiellen-imaginären Freund geworden, der immer für sie da ist und all ihre Geheimnisse kennt und aufbewahrt- zum Großteil im literarischen Sinne. Dieser Kuschel-Orang-Utan verfügt über eine raffiniert versteckte Öffnungsmöglichkeit zu seinem für die Verhältnisse eines Plüschtieres beachtlichen Stauraums für alles, was seine kleine Besitzerin und zum Teil deren Vater vor der Welt verborgen halten möchte. Die Klettverschlüsse an Armen und Beinen erlauben es überdies, ihn wie einen Rucksack um sich zu heften (Affen sind bekanntlich gute Kletterer und können sich an allem Möglichen festhalten- eine Herstellergenauigkeit, die Léo unglaublich zu schätzen weiß) und so mit freien Händen reisen zu können. Über die weiteren unglaublich vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten dieses treuen Weggefährten für das Mädchen müssen an dieser Stelle wohl keine weiteren Worte verloren werden.

Zum Zeitpunkt des Aufenthalts in Sydney befinden sich folgende Schätze und Geheimnisse in Álvaro (aber psssssst, nicht weitersagen):

  • Léos persönliches Rosenkranz-Armband- ein Erbstück ihrer Urgroßmutter, dass sie nur zu besonderen Anlässen bzw. zum täglichen Gebet trägt, weil ihr das ganze Rosenkranzgebet zu lange dauert
  • eine Calavera de dulce mit ihrem Namen
  • die Lieblingssonnenbrille ihrer Mama, die diese seit einem halben Jahr verzweifelt sucht
  • ein Pfefferspray, welches sie mal von ihrem Papa gegen böse Leute bekommen hat
  • eine Cempasúchil-Blütenkette (leider unechte Blüten, aber dafür duften sie immer noch wie die echten)
  • die nunmehr halbvolle Tüte mit den Probepäckchen von Papas Superschleckerpuderzucker und diesmal ganz neu auch den ziemlich blassen Karamellsplittern
  • Léos Lieblingsspange
  • eine Packung Taschentücher
  • eine Tüte Gummibärchen, die Léo auch essen darf (dafür sind sie aber leider nicht von Papa )
  • ihre Akkukurbeltaschenlampe, mit der sie schon viele Abenteuer in Tijuana und jenseits der Grenze durchstanden hat
  • ein Katzenkopfportemonnaie, in dem sich ihre liebsten und wichtigsten Fotos befinden (u.a ein Wackelbild mit einem kleinen, süßen Panda)
  • ein Sorgenpüppchen-Beutel, den sie mit ihrer Oma Alicia Isabel Felix zusammen gemacht hat
  • eine kleine Okarina

(->wie gesagt, Álvaro bewahrt ne Menge Geheimnisse)

Koffer:

  • Kleidung von Léo und Fransisco
  • Hygieneartikel der Beiden
  • der Laptop ihres Papas
  • eines von Papas lustigen Plastikspielzeugen, sowie zwei Nachfülldinger dafür, damit Papa länger damit knallen und blitzen kann
  • die übliche Portion von selbstgemachtem Essen von Oma und Opa Greensworth, mit der man gefühlt 2 Jahrhunderte überleben könnte (in der Tat vielleicht 3 Tagesrationen für einen Erwachsenen)



Ellen Boyd

(gespielt von Shinshrii)

Alter: 27
Nationalität: Australien
Beruf: Domina

Hintergrund:
Ellen stammt aus Jundah, einem winzigen Kaff tief im australischen Outback.

Sie kam zum Studium nach Sydney - die Erste und Einzige in der Familie, die es so weit gebracht hat. Das Studium selbst (Psychologie) erwies sich allerdings als weitaus weniger spaßig, als sie es sich vorgestellt hatte - zwar lag ihr das Themengebiet, aber es war einfach zu viel trockene Theorie und Lernerei.

Über eine ... nun ja.. 'Feldstudie', gelang sie erstmals mit jener Szene in Berührung, in der sie heute beruflich tätig ist. Im Grunde wollte sie nur Material für ihre Abschlußarbeit sammeln, stellte dann aber fest dass ihr die Sache tatsächlich liegt, ja, geradezu erschreckend leicht von der Hand geht.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ellen legte das dahindümpelnde Studium auf Eis, um sich auf ihre neue Arbeit zu konzentrieren. Und nun, nach einigen Jahren? Verdammt, sie ist gut! Ihr Kundenstamm ist zwar klein, aber exklusiv - und sie verdient nicht gerade schlecht, wesentlich besser jedenfalls mit einer 'richtigen' Stelle als Psychologin.

Das Studium? Oh, das hat sie mittlerweile erfolgreich abgeschlossen - natürlich ohne sich weiter mit den Vorlesungen abzuquälen. Es lohnt sich eben, zu wissen, worauf der Dekan steht... Ihre Familie weiß übrigens bis heute nicht, womit sie ihr Geld verdient. "Therapeutin", mehr hat sie ihnen nicht erzählt... und im Grunde stimmt das ja auch. Sie hilft nur eben bei ganz bestimmten "Problemen".

Warum sie gerade heute am Flughafen ist? Im Grunde hatte sie vor, über den Sommer für einige Wochen zu ihren Eltern zu fliegen - auch wenn sie sich nicht mehr vorstellen kann, in Jundah zu leben, ist ein kleiner Urlaub daheim doch immer mal wieder eine schöne Sache. Die Sachen für den Flug nächste Woche waren schon gepackt, da meldete sich praktisch in letzter Minute eine Stammkundin und bat sie inständig um einen Termin in drei Tagen - in Brisbane.

Na, wie gut dass sie schon gepackt hatte! So musste sie nur noch ein paar zusätzliche Kleinigkeiten in ihrem Koffer unterbringen - das übliche Handwerkszeug eben -, und konnte dann loshetzen, um den Flug nach Brisbane zu erreichen.

Werte:
Kampf: 2
Intelligenz: 7
Agilität: 3
Geschick: 2
Charisma: 8

Handgepäck:
Handtasche mit Geldbörse, Schminkzeug (Puder und Spiegel), Reiselektüre, Handy

Koffer:
größerer Rucksack, sichtlich abgewetzt: zwei Paar Jeans, T-Shirts, Kaputzenpullis, feste Schuhe, Unterwäsche, Schachtel mit Gebäck, weitere kleine Mitbringsel für die Familie
eleganter kleiner Rollkoffer: Sexy Unterwäsche, Korsett, hohe Stiefel, Fesseltape, gepolsterte Augenmaske, Peitsche, Paddel, diverses weiteres Spielzeug

Michail Sergejewitsch Dostojewski

(gespielt von Van Tommels)

Alter: 32
Nationalität: Russland
Beruf: Flughafensicherheitsdienst (Fallschirmjäger bei den russischen Luftlandetruppen; vorübergehend a. D.)

Hintergrund:
Michail wuchs als Sohn eines diktatorisch veranlagten Offiziers in einem Vorort von Moskau auf. Jedoch verharrte er hier nur bis zu seinem 8. Lebensjahr, denn sein Vater drängte Michail alsbald dazu, in seine Fußstapfen zu treten, und so kam es, dass er mit ihm von Stützpunkt zu Stützpunkt reiste. Pskow, Noworossijsk, Tula. Mit jedem Besuch dieser Militärstützpunkte kam Sergej dem Ziel, aus seinem Sohn einen hochdekorierten Soldaten der Luftlandetruppen zu machen, einen Schritt näher. Mit dem Vollenden seines 17. Lebensjahres ging Michail auf seinen ersten Auslandseinsatz nach Armenien, und auch dabei sollte es nicht bleiben. Kasachstan, Moldawien, Tadschikistan. Auch hier stach er aufgrund seines Drills aus der Masse heraus und empfahl sich für höhere Aufgaben als nur im Training zu glänzen.
Es folgten viele, viele Einsätze und Aufträge, und irgendwann hörte Michail auf, die Absprünge aus den Flugzeugen und Hubschraubern zu zählen; hörte auf zu zählen, wieviele Menschen, pardon, "das Vaterland bedrohende Terroristen" er schon erledigt hatte; hörte auf zu zählen, in wievielen verschiedenen Ländern er schon gewesen war. Der Einfluss seines Vaters, dazu noch die zum Teil menschenverachtenden Aufträge, all dies akzeptierte Michail; nahm es in Kauf; stumpfte emotional ab. Das Militär war seine große Liebe, er war ihr voll ergeben. Ja. Bis er sie kennenlernte...

Nun befand er sich hier, auf dem Flughafen von Sydney. Er trug eine schwarze Uniform, ein britisches Sturmgewehr um den Hals, eine Sonnenbrille auf der Nase, hatte einen Knopf im Ohr und ein lächerliches Basecap auf dem Kopf, desweiteren eine Armbinde, auf der in großen weißen Lettern "MP" prangte. Michail schaute zur Seite. Ach ja, seinen dümmlichen "Kamerad" hatte er ja fast vergessen. Paolo, Spanier, eine Frohnatur, und natürlich ständig am Labern und sich darüber auslassen, wie schön diese Hitze doch sei. Wie konnte es nur dazu kommen? Sein Vater hatte Einfluss. Sein Vater hatte Stolz. Und sein Vater hatte keine Skrupel. Als er herausfand, dass sein Sohn eine normale Bürgerliche aus der Unterschicht liebte, platzte ihm fast der Kragen. Aber sein dikatorischer Verstand fand eine Lösung, denn was würde diese Liebe schon für eine Chance haben bei einer Entfernung von mehr als 14.000 Kilometern? Da kam doch diese neuerliche Terror-Panik auf großen Flughäfen gerade Recht, dort wäre man bestimmt nicht abgeneigt, einen gelernten Fallschirmjäger zur Sicherung des Flugbetriebs anstellen zu können, und bei diesem Freundschaftsdienst für das Land Australien konnte sich Michail gleich wieder bewusst werden, wie vergänglich die Liebe doch war; das Militär jedoch würde ihn nie enttäuschen, es war immer da. Immer und überall.

Merkmale:

  • kräftiger Körperbau (ca. 1,95 groß)
  • kurzer Militärhaarschnitt (dunkelblond)
  • markante Gesichtszüge ("typisch russisch"), keine Lachfalten
  • Graue Augen
  • 3-Tage-Bart
  • schweigsam
  • unsympathisch/abweisende Art
  • kennt gefühlte 1000 Arten mit bloßen Händen zu töten, ist jedoch nicht wenigere tödlich mit Schußwaffen
  • guter Orientierungssinn (bedingt durch seine militärische Erfahrung)
  • spricht Russisch & Englisch (starker russischer Akzent)

Werte:
Kampf: 9
Intelligenz: 4
Agilität: 7
Geschick: 1
Charisma: 1

Ausrüstung:
Allgemein: Schwarze Uniform (kurzärmlig), schwarze fingerlose Handschuhe, Basecap & Schnürstiefel, Verspiegelte schwarze Sonnenbrille, Headset, Schusssichere Weste
Gürtel: Stabtaschenlampe, Handschellen, Schlagstock & Pfefferspray
Bewaffnung: Rifle 7.62 mm L1A1 (Sturmgewehr), SIG Sauer P226 (Pistole)
Seitentaschen: je 2 Reservemagazine, Starklicht-LED-Waffenaufsatz (L1A1), hellgelb getönte Schutzbrille, Packung Kaugummis (Pfefferminz), Feuerzeug

Helena McAldrin

(gespielt von BlackRose)

Alter: 21
Nationalität: Australien
Beruf: Zollbeamtin (in Ausbildung)

Hintergrund:
Eigentlich war Helena nie wirklich ambitioniert. Weder war sie hervorstechend klug, noch hätte sie diesen Nachteil durch besonderen Fleiss wettmachen können und wollen. Die HighSchool war für sie eher ein Treffpunkt mit Freunden als eine Bildungsinstitution. Die Pausen verbrachte sie mit ihren Schminkutensilien statt mit den Hausaufgaben. Nach einem eher mittelprächtigen Abschluss und einem Jahr "Bildungsreise" nach Europa auf Kosten ihres Vaters stand nun aber eine Entscheidung an. Kellnern kam für ihren Stolz nicht in Frage, und nichtmal die hochrangige Position ihres Vaters beim Militär ließ ihr miserables Ergebnis beim Aufnahmetest vergessen machen. So blieb ihr nichtmal die Militärlaufbahn unter der schützenden Hand ihres Paps. Als einzige Alternative konnte dieser noch einen Platz bei der Zollhundestaffel für sie herausschlagen, bei der sie nun ihre Ausbildung macht.

Helena musste in ihrem Leben noch nie ein Problem stemmen, dass größer war als ein abgebrochener Fingernagel. Selbstsicher konnte sie sich immer sicher sein, dass ein Anruf bei ihrem Vater alle Probleme lösen würde. Diese blöde Ausbildung war eh nur ein Zeitverteib, bis sie einen ansprechenden Mann finden und sich dann in den Haushalt verabschieden würde. Sie ist Aufbrausend, ungeduldig und ungeschickt.

Dementsprechend kompetent ist sie auch bei der Ausübung ihres Berufes. Wirkliches Interesse daran, Drogen oder geschmuggelte Waffen zu finden hat sie nicht. Einzig der ihr zugeteilte Hund, Machete, macht ihr den unerträglichen 6-Stunden-Job ein wenig angenehmer. Machete ist eine Seele von einem Labrador, trainierter Drogenspürhund und liebt Süßigkeiten. Ja, Süßigkeiten.

Werte:
Kampf: 7
Intelligenz: 4
Agilität: 4
Geschick: 2
Charisma: 5

Ausrüstung:
Ihr Hund Machete (trainierter Drogenspürhund), Handschellen, Schlagstock & Pfefferspray, Funksprechgerät, Schlüsselkarte für Sicherheitslevel 1 & 2 des Flughafens, 2 Energieriegel

Dob

(gespielt von Schattenläufer)

Alter: 33
Nationalität: Australien
Beruf: KFZ-Mechaniker

Hintergrund:
Dob wuchs in einem Trailerpark bei Perth auf, und so verlief auch sein gesamtes Leben. Mit 16 flog er von der Schule, mit 20 setzte er endlich seinen Arsch in Bewegung und fing eine Ausbildung zum KFZ-Mechaniker an. Mittlerweile ist er 33 und vollkommen zufrieden mit sich selbst. Klar, er hat nicht viel Kohle, aber die hat er noch nie gebraucht - irgendwie reicht es ja doch immer. Und die Mädchen fahren voll auf ihn ab, so viel ist sicher. Zumindest die, die sich von seinem Bizeps beeindrucken lassen. Alles in allem verläuft sein Leben genau so, wie er es sich immer vorgestellt hatte.
Naja, wenn da nicht die Sache mit der fristlosen Entlassung wäre. Nur weil er die Tochter des Chefs ein bisschen auf der Werkstatt-Toilette befummelt hatte. Und dann sagt die Schlampe, es sei gegen ihren Willen gewesen, nur damit Papi nicht sauer wird. Aber klar, dem Ex-Knasti glaubt ja keiner.
Scheiß drauf, wird sich schon was Neues finden. Nach der ganzen Scheiße ist aber erstmal Urlaub angesagt, so viel steht fest. Ein bisschen unter Palmen entspannen und von billigen Nutten verwöhnen lassen. Irgendwo in Asien, vielleicht Thailand oder so.

Werte:
Kampf: 6
Intelligenz: 3
Agilität: 4
Geschick: 7
Charisma: 2

Koffer:
Bermuda-Shorts, Sonnenbrille, Zigaretten, Gras für eine Woche

Suparman

(gespielt von Indy)

Alter: 26
Nationalität: Australien (geb. in Indonesien, aufgewachsen in Ägypten)
Beruf: Ehemaliger Sänger, Kanalreiniger

Hintergrund:
Geboren in Indonesien, aufgewachsen in einem Slum-Viertel in Memphis, Ägypten.
Suparman war noch ein Kind, als er seine indonesischen Eltern während eines Urlaubtrips in Memphis an einer Dihydrogenmonoxid-Vergiftung in einem kleinen Irish-Pub in den äußeren Stadtteilen verlor. In der Hitze der tragischen Umstände tauchte der junge Suparman unter und verlor sich dabei in den Slums der Stadt, wo er mehrere Jahre aufwuchs und sich als singender Kellner in diversen kleineren Lokalen verdingte. Im Alter von 22 kam dann die Chance seines Lebens als ihn ein australischer Plattenproduzent als Nachwuchstalent ausfindig machte und ihn nach Australien brachte, wo er ihm eine ausfüllende Karriere als Sänger versprach.
Suparman erzielte als Lead-Singer einer Boygroup ein paar Hits und schaffte es, eine kurze Zeit lang sehr viel Popularität in Australien zu erlangen, wurde dann aber schon bald Opfer des in Australien grassierenden Tall Poppy Syndroms und stürzte im Alter von 24 ab, wovon er sich nie richtig erholte.
Nach einigen Monaten an Erfahrungsprozessen mit alkoholischen Getränken und ihrer Wirkung auf das eigene Wohlbefinden unabhängig der Lebensumstände und -qualitäten, entschied sich Suparman, einer praxisbezogeneren Arbeit nachzugehen und wurde Kanalreiniger, was ihn aber nicht lange begeistern konnte. So entschied er sich im Alter von 26 Jahren, nachdem er sich mit seinen Kanalreinigungsarbeiten genügend Geld zusammengespart hatte, nach Indonesien zurückzukehren, das er nur aus frühesten Kindheitserinnerungen kannte, um dort ein neues Leben anzufangen. Leider kam ihm dabei eine Zombieplage in den Weg, die ihn am Flughafen von Sydney von seinen Reiseplänen abhielt.

Merkmale:

  • Spricht ein wenig Indonesisch, fließend Arabisch und Englisch mit ägyptisch-arabischen Dialekt.
  • Ist ein eher impulsiver Typ, der sich schnell durch irgendetwas langweilen lässt.
  • Ein äußerst zugänglicher Mensch. Gib ihm ein Glas ungemischten Whisky aus und ihr werdet beste Freunde.
  • Nichtsdestotrotz eher der Einzelgängertyp. Das Leben in den Slums hat ihn hart gemacht.
  • Wunderschöne Klänge entspringen seiner Kehle.
  • hat eine Abneigung gegen Iren

Werte:
Kampf: 7
Intelligenz: 5
Agilität: 4
Geschick: 3
Charisma: 3

Handgepäck:
Ausklappbares Taschenmesser, Ein Panama-Hut, Ein Flachmann, mit Bakery Hill gefüllt, Ein Flugticket nach Indonesien, australische Staatsbürgerschaft

Mike Anderson

(gespielt von Scavenger)

Alter: 33
Nationalität: USA
Beruf: Lieutenant Colonel der U.S. Air Force

Hintergrund:
Mike war schon immer der normale Typ in seinem Umfeld, wenn andere wegen Drogen oder anderen Dingen Probleme mit dem Gesetz bekamen war Mike immer fein raus, da er sich damit nie beschäftigte. Er wollte einfach nur nach der Schulzeit dem Vaterland dienen.
So kam es das er mit 18 Jahren dem Militär beitrat und 2 Jahre Später zur Air Force versetzt wurde.
Seinen Ausbildern bei der Air Force zeigte sich das Mike recht gut mit jeglicher Art von Gefährt umgehen konnte was ein Lenkrad oder ein Steuerknüppel besaß. Zwar hatte er Probleme damit alles zu reparieren, aber nach einigen Anläufen bekam er meist auch das hin. Entsprechend seinem Geschick wurde er nach dem 11. September mit in den Irak und Afghanistan geschickt um dort die nicht so erfahrenen Piloten mit neuen Flugmanövern vertraut zu machen. Natürlich flog auch er einige Einsätze und tat viel für sein Vaterland, denn sonst wäre er heute nicht im Rang eines Lt. Col.

Mike selber wuchs und lebt in New York auf. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Er ist ein sportlicher Mensch und hatte in fast allen körperlichen Auseinandersetzungen die Nase vorn. Ja, in der Schulzeit und im Militär geriet er öfters mal mit Menschen aneinander da sie sich meist durch seinen Humor oder seine Ironisch-Sarkastische Art die er in manchen Situationen bringt angepisst fühlten. Aber die, die damit klar kamen fanden seine Art recht Unterhaltsam, denn durch die Art hatte er auch einen recht gemeinen Humor der seine Ausbilder beim Militär dazu veranlasste ihn zur Air Force zu versetzen. Denn genau solche Menschen brauchte die Air Force zur damaligen Zeit, Leute die sich nicht klein kriegen lassen und auch Körperlich belastbar waren. Er ist ein recht offener Mensch kann aber auch einfach nur auf typische Militärart beobachten. Durch das Militär kann er im Grunde mit einer Vielzahl an Waffen umgehen, aber sobald man ihn mit Wissenschaftlichen Theorien kommt oder im versucht etwas über das umgehen von Computersystemen zu erzählen streikt sein Verstand. Was nicht heißt das er Dumm ist, seien Stärken liegen nur… woanders. Entsprechend ist er auch eher der der mit Fahrzeugen und Flugzeugen umgehen kann oder eben Taktisch, durch das Militär, etwas mehr auf dem Kasten hat.
Aktuell ist er für die US Regierung Undercover unterwegs. Sein Direktflug von Washington nach Sydney stand und wenige Tage später setzte er seinen Fuß auf Australischen Boden. Nun stand er typisch wie es nach einem Flug ist stand er in der Großen Halle des Flughafens, doch hier war es nicht so wie man sich das vorgestellt hatte…. Wie gut das er sei Handgepäck noch hatte und dort wenigstens etwas drin war mit dem er sich verteidigen konnte.

Werte:
Kampf: 9
Intelligenz: 4
Agilität: 3
Geschick: 4
Charisma: 2

Handgepäck:
Handy (iPhone, was denn sonst oO), Gefälschte Ausweispapiere (Australischer Pass, usw.), eine M9 (militärische Variante der Beretta 92FS) inklusive 2 Ersatzmagazinen, Survival-Messer, verspiegelte Sonnenbrille, 12x Pack Energieriegel, Karten der Großen Australischen Städte

Koffer:
Klamotten für den täglichen Bedarf von mehreren Wochen, Hygieneartikel, Bücher für die Feierabende, Seine richtigen Ausweißpapiere, FN-P90 (auseinander gebaut), Div. Militärkleinkram (mehrere Headsets (die kleinen, die man sich ins Ohr stecken kann), Ersatzmagazine für die FN-P90, weitere Ersatzmagazine für die M9), Top-Secret Dokumente wegen der geahnten Probleme in Australien, Nachtsichtgerät, Dietriche, Kugelsichere Weste

Travis Alden

(gespielt von Jack)

Alter: 23
Nationalität: USA
Beruf: Arbeitslos

Hintergrund:
Travis wuchs in Saint Louis auf wo sich schon früh seine Begeisterung für Sport zeigte. In der Schule konnten nur wenige mit ihm mithalten, doch als er schließlich ins College kam und sich auf Wunsch seines Vaters dem Rugby-Team anschloss zeigte sich schnell, dass sein Körper für solch einen Sport einfach nicht gemacht war. In fast jedem Spiel durfte er nur auf der Ersatzbank sitzen und seinen "Kameraden" ab und zu Getränke besorgen. Niedergeschlagen verbrachte er die meiste Zeit in seinem Zimmer und mied jegliche Art von Sport obwohl es ihm früher solche Freude bereitet hatte.
Dabei stellte er fest, dass er auch ein Händchen für Computer hatte (jedenfalls solange es nicht um die Technik an sich ging). Über das Internet fand er viele neue Freunde und schloss sich schlussendlich einer Gruppe von Programmiern an, die versuchten eine besonders klifflige Verschlüsselung zu knacken. Wenn er sich schon nicht im Rugby beweisen konnte, so wollte er doch wenigstens versuchen sich bei diesem Problem zu beweisen. Monate vergingen, aber schließlich überkam ihn ein Geistesblitz und innerhalb weniger Stunden war die Verschlüsselung geknackt...und kurz darauf verlor er jeglichen Kontakt zur Gruppe.
Verwirrt versand er unzählige Emails an die Mitglieder, doch ohne Erfolg. Wochen später erhielt er ein Paket mit einem Aktenkoffer darin...und als er ihn öffnete erblickte er einen Zettel mit der Aufschrift "Danke für deine Hilfe" und darunter Geldbündel im Wert von einer Million Dollar. Ohne sich dessen bewusst zu sein hatte er einer Gruppe von Verbrechern geholfen Geld zu stehlen. Im 1.Moment dachte er daran zur Polizei zu gehen, doch aus Angst ins Gefängnis wandern zu müssen verstaute er den Koffer in seinem Kleiderschrank, hoffend, dass er nicht mit dem Diebstahl in Verbindung gebracht werden würde.
Aber schon wenige Tage später empfing ihn aufgebracht seine Mutter als er nach Hause kam. Beim Aufräumen hatte sie den unverschlossenen Koffer entdeckt und wollte wissen woher er all das Geld hatte. Travis beichtete was er getan hatte und seine Eltern verlangten, dass er am nächsten Tag zur Polizei geht.

Doch zu diesem Zeitpunkt hatte er sich bereits abgesetzt und landete zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt in Sydney...

Werte:
Kampf: 1
Intelligenz: 7
Agilität: 7
Geschick: 2
Charisma: 5

Handgepäck:
Kleidung, Snacks, Hygieneartikel, Brandneues Handy

Koffer:
Geld, Laptop, die Glock 17 seines Vaters + 3 Magazine, Taschenmesser

Isabelle Scheffner

(gespielt von Zitroneneis)

Alter: 17
Nationalität: Deutschland
Beruf: Schülerin

Hintergrund:
Isabelle verbrachte eine behütete Kindheit in ihrer Heimat Deutschland. Doch ihre Eltern hatten sich kurz vor ihrer Geburt getrennt und sie wuchs bei ihrem Vater und seiner neuen Frau auf, ohne zu wissen, dass sie nicht blutsverwandt mit ihr war. Vor einem Jahr erfuhr sie jedoch die Wahrheit: Ihre echte Mutter, welche im internationalen Schmuggel tätig gewesen war, hatte ihre Familie in Eile verlassen und war nach Australien geflüchtet als ihr Mann von ihren schmutzigen Geschäften erfahren hatte, aus Angst, er könne sie der Polizei ausliefern. Isabelle war über diese Geschichte schockiert und bestürzt, gleichzeitig wollte sie aber mehr über ihre Mutter herausfinden. Deshalb verbrachte sie das letzte Jahr damit, zu jobben und Geld für eine Reise nach Australien zu verdienen, obwohl ihr die geringen Erfolgschancen durchaus bewusst sind. Als sie seit einer Woche in Melbourne war, sah sie per Zufall im Fernsehen eine Sendung, in der eine Frau auftrat, die ihrer Mutter auf den Fotos, die sie kennt, sehr ähnelte. Obwohl die Frau im Fernsehen einen anderen Namen trug, als die auf dem Foto, war sich Isabelle sicher, dass es sich um ein und die selbe Person handelt und machte sich unverzüglich per Flugzeug zu dem Ort auf, von wo aus die Sendung live übertragen worden war: Sydney.
Im allgemeinen würde Isabelle sich als ein normales Mädchen mit einer Vorliebe für Mannschafts- und Ausdauersportarten bezeichnen. Sie kann außerdem sehr stur sein (obwohl sie es selbst nicht zugeben würde) und hat sie einmal einen Entschluss gefasst, ist es schwer, sie umzubewegen. Wenn ihr etwas wirklich wichtig ist, setzt sie sich dafür ein und nimmt auch das Risiko in Kauf, andere dabei vor den Kopf zu stoßen, obwohl sie ansonsten ein zugänglicher Mensch ist.

Werte:
Kampf: 1
Intelligenz: 3
Agilität: 7
Geschick: 7
Charisma: 4

Gepäck:
Wechselklamotten, Hygieneartikel, ein paar Fotos ihrer Mutter, ein Schminkset, bequeme Sportkleidung, eine beinahe leere Geldbörse, ein MP3-Player, ein Handy ohne Guthaben, ein Reiseführer, eine Flasche Cola

Ethan Fontain

(gespielt von gRuFtY)

Alter: 18
Nationalität: Australien
Beruf: High-School-Schüler

Hintergrund:
Ethan steht gerade kurz vor seinem High-School-Abschluss, auch wenn die Chancen derzeit schlecht stehen, dass es dieses Jahr klappen wird. Bisher konnte er sich nur deshalb in seinem Jahrgang halten, weil er eine positive Ausstrahlung auf seine Lehrer (und seine Mitschülerinnen hatte), wirklich gut ist er aber eigentlich nur im Sportunterricht. Aber genau deshalb ist er ja auch in der Football-Mannschaft seiner Schule.
Obwohl er sich in der Schule anders gibt, ist Ethan für seine Eltern ein Problemkind. Nicht selten kommt es vor, dass er in Schlägereien verwickelt ist, doch kann er sich irgendwie immer so raus winden, dass ihm entweder niemand die Schuld gibt, oder niemand wirklich mitbekommen hat, dass er überhaupt darin verwickelt war - Einzig er, seine Opfer und seit einiger Zeit seine Eltern wissen dies. Doch letztere sind mit ihrem einzigen Sohn, für den sich doch immer alles getan haben, hoffnungslos überfordert, während seine unterlegenen Gegner viel zu viel Angst vor ihm haben, als dass sie ihn anschwärzen würden. Zwar glaubt Ethan, dass er klasse darin ist, andere Leute zu manipulieren, er lässt sich allerdings auch selbst leicht manipulieren. Bei Themen, mit denen er sich nie beschäftigt hat (und das sind ziemlich viele) übernimmt er die Erstbeste Meinung, die er hört, solange, bis ihm jemand "seine" Ansichten wiederlegt - dann übernimmt er die Haltung desjenigen, der ihn gerade korrigiert hat. Dass es Dinge gibt, zu denen es nicht die eine richtige Meinung gibt hat er noch nicht begriffen und wird es nicht begreifen, solange er mit Jonas King befreundet ist, den er nur "The King" nennt. Jonas ist die einzige Person, für die Ethan tatsächlich Freundschaft empfindet und die er nicht hinterrücks verflucht. The King ist der eigentliche Grund, warum Ethan bereits vor Jahren das selbst denken aufgegeben hat - um die "Freundschaft" nicht zu gefährden würde Ethan für Jonas so gut wie alles tun und auch wenn er dies nicht offen in Gegenwart dritter zeigt, so kriecht er Jonas regelmäßig tief, tief in den Arsch. Jonas wiederum nutzt dies Schamlos aus, weiß er doch, dass er alleine niemals den Einfluss in der Schule genießen würde, den er durch Ethan ausübt.
Gerade ist Ethan jedoch von Jonas getrennt, besucht er doch gerade seine Großmutter, die im Sterben liegt, in Sydney. Sicher nicht aus Sehnsucht nach ihr, nein. Er besucht sie, um sich bei ihr gutzustellen und auf einen Teil des Erbes zu hoffen. Die Idee kam natürlich von Jonas. Der Flug wurde ihm von seinen Eltern bezahlt, die hofften, dass es Ethan tatsächlich ein echtes Bedürfnis war, noch einmal seine Großmutter zu sehen. Seine Eltern selbst konnten ihn auf der Reise jedoch nicht begleiten, da die Arztpraxis, die die beiden gemeinschaftlich führen, derzeit von Kranken überrannt wird - die nächsten drei Wochen sind nur Nachts und Sonntags mehr als 5 Minuten Zeit zwischen zwei Patienten.

Werte:
Kampf: 6
Intelligenz: 2
Agilität: 6
Geschick: 3
Charisma: 5

Gepäck:
Portmonee mit Geld, EC-Karte, Ausweis und Führerschein, Butterfly-Messer, MP3-Player, Kleidung, eine Flasche Fanta, Handy, Lunchpaket

Abby Mitchel

(Gespielt von Ty Ni)

Alter: 26
Nationalität: Australien
Beruf: Handwerkerin

Hintergrund:
Vergangenheit: Abby wuchs als eines von vier Kindern einer Arbeiterfamilie in Wologong auf. Nach der Schule begann sie zunächst eine Ausbildung als Industriemechanikerin im Betrieb ihres Vaters, musste diese aber wegen Schwangerschaft abbrechen. Die Ehe mit dem Vater des Kindes, die sie mehr aus Pflichtgefühl als aus Liebe einging, sobald sie volljährig wurde, hielt gerade lange genug für ein zweites Kind und ging dann ziemlich hässlich in die Brüche.
So stand Abby im Alter von 20 mit zwei Kindern, einer abgebrochenen Ausbildung frisch geschieden da und hatte plötzlich ein gewaltiges Problem finanzieller Art. Ihr Exmann konnte den Unterhaltszahlungen unregelmäßig bis gar nicht nachkommen. Auf die spärlichen Beträge, die hin und wieder - teils durch Pfändungen - auf Abbys überzogenes Konto flossen, konnte man sich nicht verlassen, geschweige denn davon leben. Die sozialen Zuschüsse waren gering und Abby fiel es auf Grund ihrer unflexiblen Situation und ihrer unzureichenden Ausbildung schwer, einen Job zu finden, der ausreichend bezahlt wurde, um sie und die Kinder zu ernähren.
Schließlich bot ihr Großonkel mütterlicherseits ihr einen Ausbildungsplatz in seinem Tischlerbetrieb in Sydney an, was Abby dankbar annahm. Sie zog bei seiner Mutter - ihrer Urgroßmutter ein, die in einem Vorort Sydneys wohnte.

Gegenwart: Abby ist von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen worden und führt Auftragsarbeiten in ganz Sydney aus. Sie verdient zwar nicht viel, aber genug um ihre kleine Familie ernähren zu können. Ihre Söhne Jashua und Noah sind inzwischen 8 und 6 Jahre alt. Auch nach Abschluss von Abbys Ausbildung wohnen die drei bei ihrer Urgroßmutter. Das Vierergespann ist inzwischen zu einer Familie zusammengewachsen und so dankbar Abby darüber ist, dass sich jemand um die Kinder kümmerte, während sie tagsüber zum Arbeiten in die Stadt fährt, so glücklich ist die alte Frau darüber, nach dem Tod ihres Mannes nicht alleine leben zu müssen.

Charakter und Erscheinungsbild:
Abby ist eine stoische Frau, die sehr praktisch denkt. Allerdings auch ziemlich langsam.
Ihr beisweilen rauer Umgangton hat seinen Ursprung nicht etwa in Unfreundlichkeit, sondern schlicht und einfach in mangelndem Charme und einem ebenso rauen Umfeld.
Abby ist 1,71m groß und und weder besonders hübsch noch besonders hässlich. Ihr Körper ist von der Arbeit zäh und kräfig geworden, was vor allem an ihren Schultern und Oberarmen zu sehen ist. Die Arbeitskleidung ist abgewetzt und meist dreckig, die Haare sind nachlässig zu einem Zopf oder einem schmucklosen Haarknoten zusammengebunden und der Anblick der rauen Arbeiterhände würde so manche Frau in die Verzweiflung stürtzen. Mit etwas größerer kosmetischer Hingabe könnte man betonen, dass Abbys Gesicht durchaus nicht unansehlich ist. Sie denkt allerdings nur sehr selten daran.

Werte:
Kampf: 4
Intelligenz: 2
Agilität: 5
Geschick: 9
Charisma: 2

Gepäck:
Werkzeuggürtel (zZ mit ein paar Schraubenziehern, einer Zange, Imbusschlüsseln, einem Hammer und ein paar Nägeln bestückt)
Werkzeugkasten (mit Lochschlüsseln, einem Zollstock, einer kleinen Säge, einem Akkubohrer und -Schrauber mit verschiedenen Aufsätzen, einer Flasche Holzleim, Schrauben, Nägeln, Dübeln und so weiter)
In den Hosentaschen: Feuerzeug und Tabak, Taschenmesser In einer Umhängetasche: Taschentücher, Wasserflasche, 4 Belegte Brote, altes Handy, Geld und Ausweis Gerade in Reichweite: Silikonspritze (für Fensterabdichtungen), Druckluftnagelpistole (zur Befestigung der Fensterleisten), dicke Arbeiterhandschuhe

Ian Burrows

(gespielt von MeTaLeVel)

Alter: 23
Nationalität: USA
Beruf: k.A.

Hintergrund:
Kurz nach seinem 19ten Geburtstag erhielt Ian sein High-School-Diplom. Die letzten Jahre waren anstrengend gewesen, aber schön. Nicht lange nachdem er damals dieses Martha Washington-Zitat in dem einen Buch gefunden hatte und seine nervige Brille kurze Zeit darauf durch Kontaktlinsen ersetzte, hatte er sich verändert. Er war selbstbewusster und glücklicher. Dadurch, dass er die Schule ein ganzes Jahr ausgesetzt hatte, war er der Älteste in seiner Klasse, was ihm gefiel. Die Mädchen sprachen mit ihm und er war sogar ohne Probleme dazu in der Lage, ihnen zu antworten. Ein Mädchen gefiel ihm ganz besonders. Shelley war nunmehr seit über zwei Jahren seine beste Freundin. Manchmal wünschte er sich, sie küssen zu können, wenn sie bei gemeinsamen Filmeabenden neben ihm auf dem Sofa saß. Hin und wieder glaubte er sogar für einen Moment, dass sie das wollen könnte. Im nächsten Augenblick fand er diesen Gedanken dann meistens schon wieder albern. Nichtsdestotrotz genoss er jeden einzelnen Moment mit ihr.

Ian war sich seit einiger Zeit sicher, irgendetwas Soziales machen zu wollen. In dem Bereich fühlte er sich heimisch. Bevor er aber eine endgültige Entscheidung traf, hielt er es für sinnvoll, sich dieses Gefühl erst mal durch ein Praktikum in einem Kindergarten unter Beweis zu stellen. Er sollte Recht behalten und fühlte sich in seiner Haut wohl. Regelmäßig machte er Überstunden, um noch Wochen- und individuelle Förderpläne für einige der Kinder zu schreiben und seine Kolleginnen zu entlasten, wurde nahezu zum Workaholic. Ohnehin interessierte ihn außer seiner Arbeit und Shelley nicht viel. Von Shelley trug er jetzt auch ein kleines Foto in seinem Portemonnaie, dass er sich immer ansah, wenn er mal eine kurze Pause machte. Es wirkte oft Wunder und ließ ihn sämtlichen Stress vergessen.

***

Es war Mitternacht, sein 23ter Geburtstag, den Ian wieder alleine vebrachte. Nach fast dreieinhalb Jahren würde er bald wieder nach Hause gehen. Viele Besucher hatte er in den Jahren nicht empfangen. Sein Vater war zu Anfang ein mal gekommen, um ihm die wichtigsten und persönlichsten Dinge zu bringen, die er brauchte und sich gewünscht hatte.

Der einzige Besucher, der ihm nahezu die komplette Zeit über die Treue hielt, war Shelley. Mindestens zwei mal in der Woche war sie da, um ihm Gesellschaft zu leisten, sich mit ihm zu unterhalten; über Belangloses, über Wichtiges. Shelley sagte nie, was sie von der ganzen Sache hielt. Sie war einfach nur für ihn da. Selbst, wenn sie mal weniger Zeit hatte, hatte er viele Fotos von ihr, sie brachte ihm immer neue. Sein Lieblingsfoto, auf dem sie in ihrem Garten bei einer Barbecue-Party mit ihrer Familie in einem angeknacksten Gartenstuhl sitzt und lacht, hatte er zurechtgeschnitten und über das alte Foto in sein Portemonnaie gesteckt. Er sah es sich andauernd an und staunte lächelnd darüber, wie gut das Bild ihr Wesen einfing.

Für ihn brach nun die letzte Tag an und Shelley war schon seit einem knappen Monat nicht mehr dagewesen, weil sie für die Dauer von mindestens zwei Jahren in Australien leben würde. "Das ist echt eine tolle Chance für mich!", hatte sie gesagt. Sie war inzwischen ausgebildete Fotografin und Kamerafrau und hatte ein tolles, wenn auch vorerst befristetes, Jobangebot aus Sydney bekommen, dass sie nicht ablehnen konnte. Ian zwang sich dazu, sich für sie zu freuen, auch wenn das bedeuten würde, dass er sie seltener - und vielleicht sogar gar nicht mehr - sehen würde. Kurz vor ihrer Abreise war sie aber noch fast täglich da und wiederholte immer wieder: "Du musst mich besuchen kommen. Ich weiß nicht genau, wie ich wohnen werde aber für dich ist immer Platz. So lange wie du willst."

Als Ian nach all den Jahren wieder das Haus betrat, dass er mit dem Schlüssel öffnete, der sich - wie früher schon - unter der Fußmatte befand, weil keiner öffnete, als er geklingelt hatte, sah er sich nicht groß um. Es hatte sich ohnehin nicht viel verändert, was er aber auch nicht erwartet hatte. Sein Vater lebte wohl noch immer den langweiligen, immergleichen Alltagstrott mit Traditionen und Ritualen, die ihn bewegungslos machten und gefangen hielten. "Es geht mir ähnlich, aber ich liebe wenigstens eine Frau und wechsle nicht im Wochentakt meine Freundinnen!", sprach er in Gedanken zu sich selbst und dachte an die zahlreichen Frauen, die ihm von seinem Vater nach dem Tod von Ians Mom vorgestellt wurden. Auf dem Tisch im Esszimmer lag ein großer Haufen Briefe mit einer kleinen, lieblos angeklebten Notiz in der Schrift seines Vaters daneben. "Deine Post"

Es befanden sich fast ausschließlich uninteressante und unwichtige Schreiben in dem Haufen. Eine Sportzeitschrift, die Ian abonniert hatte, wurde nie gekündigt und der Verleger hatte in monatlichem Rhythmus weiterhin Ausgaben an die Adresse seines Vaters verschickt. Ian meinte, sich daran erinnern zu können, seinen Dad darum gebeten zu haben, das Abo zu kündigen, aber wen interessierte das jetzt noch? Ein einziger, etwas dickerer Brief mit aktuellem Datum, weckte Ians Interesse.

Absender:
Shelley Weinberg
7 Stanley Lane
SYDNEY NSW 2010

Er öffnete den Brief und las sich erst die kleine Nachricht seiner besten Freundin durch, die bereits offenbarte, was er danach auch sah. Sie hatte ihm ein One-Way-Ticket nach Sydney geschenkt, um ihn dort bei sich einzuladen. Er dürfte so lange bei ihr bleiben, wie er wolle. Da es um Shelley ging, sie schon bezahlt hatte und er ohnehin niemanden kannte, der ihn hier vermissen würde, brauchte er nicht lange nachzudenken.

Auftreten / Charakter / Eigenschaften / Besonderheiten:
Anfangs zurückhaltend und ruhig, da in den letzten Jahren nicht mit vielen Personen geredet // geduldig // freundlich, höflich // meistens abwartend und analysierend, sehr gelegentlich und in Ausnahmefällen auch impulsiv // wenn Situation erforderlich offen und charmant // Spricht fließend englisch und spanisch // in der Lage dazu, Personen über den eigenen Standpunkt aufzuklären und sie davon zu überzeugen // vertrauensvoll und geschickt im Umgang mit Kindern // gebildet und wortgewandt // scheut physische Konfrontationen in der Regel // Ausgeprägter Beschützerinstinkt gegenüber Kindern und hilflosen Frauen // sehr selbstkritisch // loyal // melancholisch // tolerant // neigt dazu, Emotionalität rationalem Denken vorzuziehen, auch wenn er sich darüber im Klaren ist, was rationaler und unter Umständen vernünftiger wäre // wirkt in gewissen Angelegenheiten und Momenten sehr kindlich und naiv // duscht und wäscht sich sehr oft, leichter Waschzwang // immens hohe Kopfrechenfähigkeiten // schreibt gerne Listen // in der Lage, komplexe Sachverhalte zu analysieren und mit Logik zu schlüssigen Lösungen zu kommen // Aufgrund von zu wenig Sport in den letzten Jahren eher schwach und wenig agil, nur fußballerisch in Strategie und Antizipation begabt // körperlich generell nur bedingt geschickt // leidet seit einigen Jahren wiederkehrend an Schlaflosigkeit // legt oft mehr Wert auf den Moment und hat Probleme, sich Ressourcen vorausschauend einzuteilen

Aussehen: 1,77m // normalgewichtige, nicht allzu sportliche Figur // kurze hellbraune Haare, die vorne mit Wachs etwas nach oben gestylet worden sind // strahlend himmelblaue Augen, die sogar durch seine Kontaktlinsen noch etwas gedämpft werden // eher weiche Gesichtszüge // sehr leichter, gepflegter Bartansatz // Durch Genetik und - in den letzten Jahren - wenig Kontakt mit Sonnenlicht bedingte helle Haut

Kleidung: Eine hellgraue Caprishorts mit gebatikt wirkenden Palmenmustern in einem dunkleren grau und rot mit zwei Front- und zwei Gesäßtaschen // ein graues Polo-Shirt // darüber ein Pullover in zwei verschiedenen Blautönen und weißen Streifen // am rechten Arm ein orange-rosafarbenes Freundschaftsbändchen, welches er bei sich zu Hause fand und damals von einem der Kindergartenkinder bekommen hatte // schwarze Markensneaker //

Werte:
Kampf: 2
Intelligenz: 8
Agilität: 1
Geschick: 3
Charisma: 8

Handgepäck:
Vollbepackter beigefarbener Stoffrucksack: Ein von einem Kind gemaltes Bild // acht kleine verpackte Schokocroissants // eine gerade mal angebrochene Plastikflasche mit Tomatensaft, die er bei seinem ersten Flug überhaupt trinken wollte, ihm aber nicht ansatzweise geschmeckt hat // ein zusammengerolltes Maßband // seinen Rubik's Cube // Blanko-Papier und einige Kugelschreiber // einige zerknüllte Papiere mit angefangenen Gedichten, die er während des Flugs geschrieben und verworfen hatte // ein zusammengefaltetes Papier mit einem Gedicht, dass er im Flugzeug schrieb und ihm gefiel // einige Dosen Rubicon Mango // eine Packung Taschentücher // ein Foto von seiner Mum // einige Postkarten, die er am heimischen Flughafen entdeckte, mit schönen Fotomotiven, die Shelley gefallen könnten // eine Flasche Wasser // eine stumpfe Kinderschere // eine Cap mit dem Aufdruck des Footballclubs "Houston Texans" // an der Außenseite ein Anhänger mit dem kleinen Plüschelefanten "Bubbles" // eine volle Packung Zigaretten // zwei einfache Gasfeuerzeuge // Akku-Ladegerät für sein Smartphone // Sonnenbrille mit rotem Plastikgestell
Schwarzes, altes, verbrauchtes Portemonnaie in der rechten Gesäßtasche: Personalausweis // Reisepass // Eine abgelaufene Mitgliedskarte für einen DVD-Verleih in der Nähe seiner Heimat // Shelleys Fotos // ein kleiner Ausdruck seines Lieblingszitats // eine aus dem Web ausgedruckte Beschreibung, welche Verkehrsmittel er ab dem Flughafen nehmen muss // 282 US-Dollar in bar // Der gefaltete Kuvert von Shelleys Brief, auf dem ihre Adresse steht (drückte das ohnehin an mehreren Stellen gerissene Portemonnaie weiter auseinander, so dass ihm schon öfter Hartgeld oder kleinere Notizen bzw. Papiere rausgerutscht sind)
Außerdem am Körper: Smartphone (hatte er, wie auch die Spieluhr, recht spontan vom Geld auf dem - damals von seiner Mutter für die Bezahlung seines Studiums eingerichteten - Sparbuch gekauft) in der rechten Fronthosentasche mit eingesteckten Kopfhörern, die seine Ohren mit seiner Lieblingsmusik beschallten // Einiges an Kleingeld in der linken Fronthosentasche

Koffer:
Großer dunkelblauer Hardcase-Koffer (Ian wusste nicht genau, wie Shelley lebte und hatte daher lieber zu viel als zu wenig eingepackt): Große und kleine Handtücher // viel Kleidung // Zahnbürste, -pasta und -putzbecher // Zahnseide // Duschgel und Shampoo // ein teures Parfum, dass er vor Ewigkeiten von seiner Tante geschenkt bekommen hat und noch nie benutzte // Einen Nassrasierer, Rasierschaum und After-Shave // Wundsalbe // Insektenstich-Salbe // Hautcreme // Gesichtscreme // Eine kleine Dose Haarwachs // Eine Packung mit acht übriggebliebenen Einwegrasierern // Halsschmerztabletten // Wattestäbchen // Nagelschere // einige Bücher (gebunden und Taschenbuch-Format) // ein altes Tagebuch // eine Mappe mit einer Sammlung an Toplisten (Die spannendsten Horrofilme, die schönste Musik, etc.) // eine edle, schöne und teure Spieluhr aus einem kleinen Antiquitätenladen in der Nähe seiner Heimat, von der Shelley mal sagte, dass sie sie unfassbar faszinierend fände, abgesichert mit Wattepads, alten Zeitungen und Klopapier, eingepackt in liebevoll und sorgfältig gefaltetes Geschenkpapier, welches mit einem präzise geschwungenen Schleifchen verziert ist // Vier Ersatz-Kontaktlinsen (Monat) samt Aufbewahrungsbehälter und All-in-One-Kochsalzlösung // Notfallbrille // ein ziemlich luftleerer Fußball, für den er die Ballpumpe vergessen hatte // eine Packung Beruhigungsdragees mit Baldrian- und Hopfenextrakt für müheloseres Einschlafen, die er im Flugzeug eigentlich gerne gehabt hätte


Sonstige Charaktere (NSCs)

Terence


Terence, ein Überlebender aus D53, Vater von Sarah.

Sarah


Sarah, eine Überlebende aus D53, Tochter von Terence.

Reed


Reed, ein Überlebender aus D53, Farmer aus dem Outback.

Norman


Norman, ein Überlebender aus D53, IT-Guy aus Sydney.

Peter Cobby


Peter Cobby aus Sydney, Gangmitglied

Dwayne Cobby


Dwayne Cobby aus Sydney, Gangboss

Lilien Sanders


Lilien Sanders, 2nd Special Reconnaissance

Ludwig Schwabenstein

Josh und Noah Mitchell


Josh und Noah Mitchell, Abbys Söhne

Hugh Jackman


Ye olde Hugh Jackman

Willy Stern


William "Crazy Willy" Stern, Radiomoderator

Yukari Rothrock


Yukari "Spicy Hands" Rothrock

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